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Neues aus der NOFV Oberliga


FSV Zwickau ist gerettet

Der FSV Zwickau spielt auch in der kommenden Saison in der Oberliga Süd. Der Traditionsverein konnte die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abwenden. Das bestätigte Insolvenzanwalt Oliver Junghänel am Dienstag dem MDR.

Vergleich mit Gläubigern
Demnach hat der FSV Geld aufgetrieben, dank dem er sich mit den Gläubigern auf einen Vergleich einigen konnte. Zwei Krankenkassen zogen daraufhin ihre Insolvenzanträge zurück. "Zwickau ist nahezu schuldenfrei und startet mit einem kleinen Guthaben in die neue Saison", sagte Junghänel.
Böse Zungen könnten behaupten, dass Steuergelder dem FSV aus der Klemme halfen. Doch dies wies Notvorstand Gerhard Neef zurück: "Es sind keine Steuergelder und die Rettung hat auch nichts mit dem städtischen Haushalt zu tun. Wir haben es geschafft, dass Wirtschaft und Gesellschaft helfen, den Verein zu entschulden." Nähere Angaben zu den Geldgebern wollte er nicht machen. Allerdings gestand Neef: "Es war ein großer Kraftakt, bei dem uns unsere Oberbürgermeisterin Pia Findeiß sehr geholfen hat."

"Den alten FSV gibt es nicht mehr"
Seit März hatte Neef gemeinsam mit Anwalt Jörg Schade und Fan-Vertreter Robert Lange an der Rettung des FSV gearbeitet. "Wir hatten nichts. Auch keinen Schatzmeister. Es gab ja auch keinen Schatz, sondern nur eine leere Truhe", scherzte Neef am Dienstag. Die Fehler aus der Vergangenheit - als sich der FSV desöftern finanziell übernahm - würden sich nicht wiederholen, versprach der "Retter". "Den alten FSV gibt es nicht mehr. Wir träumen nicht von Aufstiegen, sondern arbeiten jetzt an einer Konsolidierung des Vereins", so Neef.

Der FSV Zwickau hatte im März 2010 wegen massiver finanzieller Schwierigkeiten Insolvenz anmelden müssen. Sah es lange nach einem unausweichlichen Zwangsabstieg des sächsischen Traditionsklubs aus, gab es in der vergangenen Woche bereits positive Signale und am Dienstag nun das Happyend.
(Quelle: mdr.de)


Zwickau-Vorstand Neef: "Wir bleiben in der Oberliga" (30. Mai 2010)
Der insolvenzgefährdete Fußball-Oberligist FSV Zwickau kann weiter auf einen Verbleib in der fünften Liga hoffen. Mit Unterstützung u.a. des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) sowie der lokalen Wirtschaft und Politik soll das Insolvenzgericht überzeugt werden, von einer Eröffnung des Insolvenzverfahrens abzusehen.

Gläubiger sollen auf Geld verzichten
Wie FSV-Notvorstand Gerhard Neef am Sonntag vor rund 500 Fans im Westsachsenstadion sagte, wird man dem Insolvenzgericht ein "Konzept zur wirtschaftlichen Konsolidierung vorlegen." In Gesprächen mit Gläubigern sollen die Schulden in Höhe von rund 700.000 Euro gedrückt und der neue Etat gesichert werden. Das Insolvenzverfahren und der Zwangsabstieg könnten so noch abgewendet werden. "Mit einzelnen Gläubigern haben wir bereit Einigung erzielt, mit allen anderen hoffen wir, uns im Juni einigen zu können", sagte Neef dem MDR.

Neef: "Fußballverband hat Vertrauen in uns"
Weiterhin sagte Neef, dass man von den Fußballverbänden SFV und NOFV positive Signale bekommen habe: "Der Sächsische Fußballverband und sein Präsident Klaus Reichenbach haben so viel Vertrauen in unsere Arbeit, dass sie uns sagen: 'Wir glauben Euch'. Ich gehe fest davon aus, dass wir in der kommenden Saison in der Oberliga spielen."
In einem nächsten Termin wird der FSV sein Konzept am Montag dem NOFV vorstellen. Der Leiter des Spielbetriebs im Nordostdeutschen Fußballverband, Wilfried Riemer, bestätigte dem MDR den Termin und sagte: "So lange das Insolvenzverfahren nicht eröffnet ist, gehe ich davon aus, dass der FSV in der Oberliga bleibt. Die offizielle Bewerbung für die neue Spielzeit haben die Zwickauer am Freitag abgegeben."

Neuer Vertrag für Trainer Quade
An eine Zukunft in Zwickau glaubt auch Trainer Nico Quade: Der Thüringer, der die Westsachsen in dieser Saison vor dem sportlichen Abstieg gerettet hat, unterschrieb am Wochenende einen Zweijahresvertrag. Der kontrakt gilt für die Oberliga und die Landesliga.

Insolvenzantrag im März gestellt
Der FSV Zwickau hatte im März 2010 wegen massiver finanzieller Schwierigkeiten Insolvenz anmelden müssen. Sah es lange nach einem unausweichlichen Zwangsabstieg des sächsischen Traditionsklubs aus, gab es in der vergangenen Woche positive Signale. So sollen die Schulden bereits auf 200.000 Euro reduziert worden sein.
(Quelle: mdr.de)



Bangen auch nach dem letzten Spieltag (29. Mai 2010)
Der letzte Spieltag in Regional- und Oberliga ist Geschichte, aber Fragezeichen bleiben. Wer steigt ab, wer ist gerettet? Das Tabellenbild ist eindeutig, drückt aber nur die sportlichen Zahlen aus. Doch bei vielen Klubs geht es auch ums Geld. Und das könnte bedeutende Auswirkungen haben.

Beginnen wir in der Oberliga: Nach derzeitigem Stand steigen Schott Jena und Pößneck ab. Gera ist Drittletzter der Südstaffel und muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Nordstaffel (Lichtenrader BC) antreten. Am 5./6. Juni beim Nordligisten, am 12./13. Juni zu Hause. Soweit so gut. Doch dem FSV Zwickau drohen immer noch das Insolvenzverfahren und damit das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz und der Zwangsabstieg. Das könnte aber noch anderen Mannschaften passieren. MDR-Informationen gibt es in Pößneck Rückstände bei den Spielergehältern (kommende Woche soll intern geklärt werden, ob die Oberliga überhaupt eine Option wäre), und Geras Geldprobleme sind auch nicht neu.

Rätsel auch in der Regionalliga
Das Relegationsspiel könnte jedenfalls hinfällig werden, wenn mehr als nur ein NOFV-Klub aus der Regionalliga absteigt. Erster Kandidat dafür ist derzeit die zahlungsunfähige TeBe Berlin. Die Borussen sind als 15. momentan der erste Absteiger und haben bereits für die Oberliga gemeldet. Endgültig besiegelt ist der Abstieg aber nicht. Denn TeBe hofft immer noch, genügend Geld einzutreiben - und hätte noch eine Hintertür offen: Hansa Rostock II. Die Ostseestädter wollen sich nämlich aus der Regionalliga zurückziehen - wenn, ja wenn die erste Mannschaft tatsächlich aus der zweiten in die dritte Liga runter muss. Das könnte jedoch noch verhindert werden, wenn Arminia Bielefeld keine Zweitliga-Lizenz bekommt. Aus Geldgründen natürlich. Eine Entscheidung dazu soll am kommenden Mittwoch (2. Juni) fallen.

TeBe Berlin, Hansa Rostock II, FSV Zwickau, 1. FC Gera, VfB Pößneck - allein hinter diesen Vereinen stehen Fragezeichen, die die Abstiegsfrage weiter offen halten. Für viele Klubs und Fans ist die Zeit des Zitterns und Bangens also auch nach dem letzten Spieltag noch nicht beendet.
(Quelle: mdr.de)


Neue Hoffnung beim FSV Zwickau (27. Mai 2010)
Beim FSV Zwickau wächst offenbar die Hoffnung, doch noch einem Insolvenzverfahren und damit dem Zwangsabstieg in die Landesliga zu entgehen. Selbst beim Sächsischen Fußballverband (SFV) ist man inzwischen optimistisch.
Nach dem schief gelaufenen Versuch, das Spielrecht auf einen neuen Verein zu übertragen, konzentriert man sich nun wieder darauf, das Insolvenzverfahren zu verhindern. Angeblich sind die Schulden des Vereins bereits von 850.000 auf 200.000 Euro geschrumpft. Ein großer Anteil wird auch Zwickaus Torwart-Legende Jürgen Croy zugeschrieben, der sich wieder beim FSV engagiert. FSV-Vorstand Gerhard Neef jedenfalls wollte keine Zahlen dementieren oder bestätigen, nannte aber einen Termin: "Sonntag Mittag fällt eine erste Entscheidung, wie es weitergeht." Allerdings müssten unter anderem diverse Anwälte und Verbände ihr Okay geben.

Beim SFV sieht man die Entwicklung positiv. Präsident Klaus Reichenbach ist in Sachen Zwickau relativ gut informiert. "Ich habe heute schon mehrere Telefongespräche geführt und bin inzwischen sehr optimistisch, dass der Zwangsabstieg verhindert wird", sagte er am Donnerstag dem MDR. Er vertraue der derzeitigen FSV-Führung und wolle den Verein weiter unterstützen.
(Quelle: mdr.de)



"Zwickauer Tricksereien vom Tisch" (22.Mai 2010)
Der FSV Zwickau wird nächste Saison in der Landesliga spielen - davon ist zumindest Klaus Reichenbach überzeugt. Der Präsident des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) hat den juristischen Winkelzügen der Zwickauer mit einer geplanten Spielrechtsübertragung eine klare Absage erteilt. Der MDR hat mit dem SFV-Präsidenten gesprochen.

Herr Reichenbach, die Zwickauer wollen trotz Zahlungsunfähigkeit in der Oberliga bleiben, indem sie das Spielrecht auf den neuen und damit schuldenfreien Verein FSV Rot-Weiß Zwickau übertragen. Das klingt unverfroren und genial zugleich, oder?

Das mag sein. Aber ich habe den Verantwortlichen bei einem Treffen vor kurzem gesagt, dass sie damit auf keinen Fall durchkommen. Das wäre ja Wahnsinn, wenn ein Klub über seine Verhältnisse lebt und insolvent ist, dann einfach nur einen neuen Verein gründet und weiter macht wie vorher. Man kann sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen.

Das ist der moralische Einwand. Wie lautet der juristische?

In § 47 der SFV-Satzung steht eindeutig, dass ein das Spielrecht übernehmender Verein die Schulden des Vorgängers übernehmen muss. Das gleiche gilt bei Vereinsfusionen und -zusammenschlüssen.

Aber dieser Absatz steht nur in der Satzung, die erst ab 1. Juli 2010 gilt.

Nein, der Absatz gilt bereits seit 1. Januar. In der ab Juli geltenden Fassung gibt es noch viele andere Änderungen z.B. hinsichtlich der Strukturen im Verband. Im Übrigen haben wir den Absatz nicht wegen dem FSV Zwickau eingeführt. Der Ursprung liegt beim Dresdner SC, der vor zwei oder drei Jahren etwas Ähnliches vorhatte. Aber diese Tricksereien widersprechen nicht nur der SFV-Satzung, sondern auch dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Im BGB ist ebenfalls klar festgeschrieben, wie es bei einer Insolvenz läuft.
(Quelle: mdr.de)


Wie hat man beim FSV auf Ihre Ansage reagiert?

Vernünftig und einsichtig. Ich bin davon überzeugt, dass die Verantwortlichen die Pläne mit dem neuen Verein sein lassen und in Kürze ordnungsgemäß das Insolvenzverfahren eröffnen. Ich glaube auch, dass sie eine gute Arbeit machen und den Verein retten können.

Ein wenig erschien es so, als wollte man dem Landesverband den Schwarzen Peter zuschieben. Frei nach dem Motto: Der SFV will Zwickau nicht in der Oberliga haben.

Wir lassen uns jedenfalls nicht zum Buhmann machen. Es ist Unfug zu denken, wir würden Zwickau aus der Oberliga boxen wollen. Im Gegenteil: Wir sind stolz, wenn viele sächsische Teams in den oberen Ligen vertreten sind. Mir wäre es zehn Mal lieber, wenn der FSV ohne Insolvenz durchkommen würde. Schließlich habe ich auch viel für Zwickau getan. Wissen Sie, wie viele Gespräche geführt werden mussten, um die Gelder für die Sanierung des Westsachsenstadions locker zu machen? Und ausgerechnet jetzt, wenn das Geld da ist, steht diese Insolvenz an - das tut mir wirklich weh. Der Verein muss jetzt nach vorn schauen, neue Gelder gewinnen und in der Landesliga einen Neuanfang starten. Tricksereien und fragwürdige Dinge bringen keinen weiter.
(Quelle: mdr.de)

TeBe-Insolvenz mit Folgen (21.Mai 2010)
Der Regionalligist Tennis Borussia Berlin wird Insolvenz anmelden. Einen entsprechenden Antrag des früheren Bundesliga-Klubs hat der Vorstandsvorsitzende Mario Weinkauf am Freitag unterzeichnet.
Wird das Insolvenzverfahren eröffnet, steht das Team als Absteiger in die Oberliga ab. Bleibt mal wieder die Frage des Zeitpunktes. Beginnt das Insolvenzverfahren in der noch laufenden Saison, wird TeBe ans Ende der Tabelle gesetzt. Auswirkungen auf die Oberliga hat das aber in jedem Falle, denn dort muss für den Klub Platz geschaffen werden. Bedeutet: Die Drittletzten der beiden NOFV-Staffeln müssen Relegationsspiele austragen. Sollte auch noch Türkiyemspor "runterkommen", steigen die jeweils letzten Drei beider Staffeln ab.
Allerdings könnte auch alles ganz anders kommen, denn TeBe erwägt sogar den Gang in die Landesliga. Bis 28. Mai werde man sich entscheiden, hieß es am Freitag. "Die Tendenz geht im Moment dahin, dass wir für die nächste Saison für die Oberliga melden Werden", sagte Weinkauf. Eine dortige Saison sei aber nur mit einem "deutlich abgespeckten Etat" möglich. Dem Verein fehlt aktuell eine halbe Million Euro allein zur Deckung kurzfristiger Verbindlichkeiten. Die Spieler haben seit vergangenem Oktober allenfalls kleine Abschläge der zugesicherten Gehälter erhalten. Der Abschluss windiger Sponsorenverträge hatte nicht zum erhofften Geldfluss geführt.
(Quelle: mdr.de)


FSV Zwickau will Oberliga-Spielrecht übertragen (17.Mai 2010)
Startet der stark insolvenzgefährdete FSV Zwickau unter dem Deckmantel eines neuen Vereines in der kommenden Saison in der Oberliga? Diesen verwegenen Plan hat Insolvenzverwalter Oliver Junghänel ausgetüftelt. Mit dem FSV Rot-Weiß Zwickau wurde bereits ein neuer Fußballverein auf der Taufe gehoben. Der Plan von Junghänel ist nun, das Startrecht für die fünfthöchste Spielklasse an den FSV Rot-Weiß zu übertragen.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wäre dieser ungewöhnliche Schritt die einzige Möglichkeit, dass auch in der kommenden Saison in Zwickau Oberliga-Fußball gespielt wird. Denn nachdem mit der AOK und der Agentur für Arbeit zwei Hauptgläubiger einen außergerichtlichen Vergleich abgelehnt hatten, ist ein Insolvenzverfahren für den FSV Zwickau unumgänglich. Sollten dann die Gläubiger das gerichtliche Angebot annehmen, wäre ein Neustart in der Landesliga möglich. Oder eben mit dem neu gegründeten Verein in der Oberliga.

Jetzt ist zunächst der Sächsische Fußballverband gefragt. Das letzte Wort hätte aber der Nordostdeutsche Fußball-Verband. Geschäftsführer Holger Fuchs gab sich bedeckt: "An uns ist noch niemand herangetreten. Wir wissen aber, dass es Gespräche mit dem Landesverband und solche Überlegungen gibt." Sollte es vom Landesverband grünes Licht geben, wäre das Startrecht für den neuen Verein aber noch nicht sicher. "Dann würde es erst eine Vorstandsentscheidung geben", so Fuchs, der sich der Tragweite einer positiven Entscheidung durchaus bewusst ist. Sollte der FSV Zwickau mit seinem Antrag durchkommen, könnten in Zukunft weitere klamme Vereine auf ähnliche Gedanken kommen.
(Quelle: mdr.de)



VfB Pößneck hat neuen Trainer (27.März 2010)
Der VfB Pößneck hat nach der Entlassung von Hans-Jörg Leitzke und dem Debakel mit Jörn Schwinkendorf endlich einen neuen Trainer: Ulrich Göhr. Nach der gefühlten Meuterei der Spieler weht bei dem Oberligisten nun ein anderer Wind.
VfB-Präsident Mathias Müller war erleichtert: "Wir hatten uns für Sonnabend 9:00 Uhr verabredet, um den Vertrag zu unterschreiben. Und er kam sogar", erzählte Müller lachend und spielte damit auf Schwinkendorf an, der mündlich zugesagt hatte, sich kurz danach aber für ein anderes Angebot entschied. Göhr war vor einiger Zeit schon einmal beim VfB als Trainer im Gespräch, doch dann wurde Lothar Kurbjuweit verpflichtet. Der Ehemann der ehemaligen Leichtathletin Marlies Göhr hat in der DDR-Oberliga bei Carl Zeiss Jena gespielt. Als Trainer betreute der 57-Jährige unter anderem den 1. FC Gera und Fortuna Chemnitz.
In Pößneck soll er als erstes den Abstieg verhindern. "Als Feuerwehrmann wurde ich noch nicht eingesetzt", sagte er. Sein Vertrag gilt bis Saisonende: "Dann sehen wir weiter." Dass die Spieler mit Ex-Coach Leitzke unzufrieden waren, ist auch bis zu Göhr vorgedrungen. "Ja, das habe ich gehört. Aber ich habe den Jungs gleich gesagt: Noch einen können sie nicht rausschmeißen. Wer nicht mitzieht, den schmeiße ich raus!" Damit liegt er auf einer Linie mit Müller. Der wiederum war mit Leitzkes Training sehr zufrieden: "Leitzke hat das Training immer sehr akribisch vorbereitet. Aber es mangelte am Führungsstil. Bei Ulrich Göhrs Antrittsrede haben sich einige Spieler ganz schön umgeguckt. Das ist ein ganz anderer Zug drin."
(Quelle: mdr.de)


Schwinkendorf düpiert den VfB Pößneck (25. März 2010)
Oberligist VfB Pößneck steht überraschend ohne Trainer da. Der als Nachfolger des beurlaubten Hans-Jörg Leitzke vorgestellte Jörn Schwinkendorf hat kurzfristig wieder abgesagt. VfB-Präsident Mathias Müller reagierte auf die Wende geschockt und enttäuscht.
Schwinkendorf hatte offenbar mit zwei potenziellen Arbeitgebern parallel verhandelt. "Ich habe heute ein Angebot erhalten, bei dem ich nicht nein sagen konnte", erklärte er der "OTZ". Demnach will er in Tschechien als Konditionstrainer des deutschen Tennis-Jungprofis Sebastian Richter arbeiten. Pößnecks Präsident Müller hat dafür kaum Verständnis. "Als ich die Absage bekam, war ich wirklich schockiert. Hier zählen offenbar kein Wort und keine Freundschaft mehr. Das ist erschreckend", sagte er dem MDR. Der Vertrag sei jedenfalls komplett ausgehandelt gewesen.
Müller hat einen ähnlichen Niederschlag schon einmal erlitten. In der letzten Saison war er sich mit Klaus Goldbach einig, der als Übergangscoach auch schon zwei Spiele leitete. Doch dann bekam der Lehrer keine Genehmigung von der Schulbehörde, die von der Verpflichtung aus der Zeitung erfahren hatte. Daraufhin musste der Vertrag wieder aufgelöst werden. Zurück in die Gegenwart: Vorerst soll Faruk Hujdurovic als Spielertrainer arbeiten. Der 29-Jährige ist ausgebildeter Trainer, sollte aber erst in einem Jahr in den Trainerstab wechseln. "Ich möchte ihn auf keinen Fall verheizen", erklärte Müller, der nun nach einem Coach sucht, der Pößneck helfen will. Und sei es nur bis zum Ende der Saison.
(Quelle: mdr.de)



Pößneck beurlaubt Trainer Leitzke (23. März 2010)
Der Oberligist VfB Pößneck hat Trainer Hans-Jürgen Leitzke beurlaubt. Das bestätigte der Verein dem MDR. Nachfolger ist Jörn Schwinkendorf, der die Thüringer schon 2006/07 betreut hatte und ab Donnerstag das Training übernimmt.
Hans-Jörg Leitzke muss sich einen neuen Klub suchen. "Ich hatte auch ihn damals selbst beurlaubt, aber das hatte private Gründe", erklärte Präsident Mathias Müller. Diese Dinge seien längst bereinigt: "Ich habe seine Arbeit immer sehr geschätzt". Im Fall Leitzke bescheinigte er sich selbst viel Geduld: "Wir sind 14 Spiele ohne Sieg. Bei dieser Bilanz hatte Pößneck früher drei Trainer. Ich musste reagieren", verteidigt Müller seine Entscheidung und betonte zugleich das gute Verhältnis zu seinem Angestellten: "Er hat eine sehr gute Arbeit geleistet und hat sich richtig reingehängt. Und wir haben uns so verstärkt, wie es der Trainer wollte. Aber wenn auf der Haben-Seite nichts steht, muss man etwas verändern."
Leitzke selbst geht nicht im Groll, sieht das in Sachen Neuverpflichtung etwas anders. "Als ich im Sommer letzten Jahres nach Pößneck gekommen bis, wurde mir gesagt, dass 70 bis 80 Prozent der Mannschaft gehalten werden. Aber dem war nicht so. Beim ersten Training stand ich mit vier Spielern da", erklärte er seine Startposition. Das Team sei dann mit vielen jungen Spielern aufgefüllt worden. "Unser Altersdurchschnitt beträgt 20,5 Jahre, wobei Hujdurovic mit 39 Jahren die Zahl noch nach oben drückt."
Seine Beurlaubung kann er dennoch nachvollziehen, auch wenn er sich selbst nichts vorzuwerfen habe: "Die Mannschaft ist fit, die Einstellung stimmt. Wir haben auch gegen Aue (0:4/d.Red.) gut gespielt. Aber wenn die Punkte nicht kommen, macht jeder Verein dasselbe." Der Klassenerhalt ist seiner Ansicht nach für Pößneck noch drin. "Das Potenzial ist da. Um in der Liga zu bleiben muss aber trotzdem alles stimmen". In Sachen Trainingsbedingungen scheint das offenbar nicht so zu sein. Aber das relativiert Leitzke: "Wir haben real einen Trainingsplatz, keinen Masseur, keine Sauna, um vieles musste ich mich selber kümmern - einige Vereine wissen gar nicht, wie gut es ihnen geht."

Beim VfB Pößneck wurden seit dem Aufstieg in die Oberliga 2002 schon viele Trainer verschlissen. 18 Mal wurde der Coach gewechselt. Schwinkendorf ist nicht der erste Fußballlehrer, der in Pößneck doppelt angeheuert hat. Auch Lothar Kurbjuweit, Ulrich Oevermann und Interimstrainer Marco Jähnisch waren je zwei Mal dabei, Andreas Wolf war sogar drei Mal Chaftrainer.
(Quelle: mdr.de)



FSV Zwickau meldet Insolvenz an (08. März 2010)
Der FSV Zwickau hat am Montag beim Amtsgericht Chemnitz einen Insolvenzantrag gestellt. Damit steht der Verein praktisch als erster Absteiger aus der Oberliga fest. Ein Klassenerhalt ist nur noch möglich, wenn ein Geldgeber in den nächsten Wochen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verhindert.
Wie der FSV mitteilte, drücken den Verein Schulden in Höhe von 700.000 Euro, wovon 400.000 Euro kurzfristige Verbindlichkeiten sind. Der Insolvenzantrag sei "aus Sicht des Verwaltungsrates dies die einzig sinnvolle Möglichkeit, das Überleben des FSV Zwickau zu sichern und diesen mittelfristig zu sanieren".
Fest steht offenbar, dass der Spielbetrieb des Traditionsvereins aufrechterhalten wird. Torhüter Benjamin Gommert sagte am Montag, das Team wolle auf alle Fälle weiterspielen und sich als Fußballer präsentieren. Für Dienstag sei ein Treffen der Spieler vereinbart, die teilweise bis zu fünf Monate kein Gehalt bekommen hätten. Der Nordostdeutsche Fußball-Verband will zunächst abwarten, bis ein Insolvenzverfahren eröffnet ist.
Seit längerem hatte es in und um Zwickau Gerüchte über enorme finanzielle Probleme und ausstehende Spieler- und Trainergehälter gegeben. Seit knapp zwei Wochen steht der Verein komplett ohne Präsidium da. Auch Trainer Dirk Barsikow hat gekündigt. Derzeit fungiert Khvicha Shubitidze als Spielertrainer. Am Sonntag hatten die treuen FSV-Fans im Rahmen eines Fanfreundschaftsspieles gegen Fans von Dynamo Dresden rund 10.000 Euro gesammelt.
(Quelle: mdr.de)


Beiersdorfer übernimmt in Leipzig (25. Februar 2010)
RB Leipzig hat wieder einen Vorstandschef. Nach seinem Posten als Fußball-Boss des österreichischen Konzerns Red Bull übernimmt Dietmar Beiersdorfer auch das Amt des Vorstandsvorsitzenden beim Fünftligisten RB Leipzig.
"Am Liebsten würden wir natürlich sofort so weit oben wie möglich spielen, wir wollen aber den Club in überschaubaren Schritten wachsen lassen. Der Verein soll sich mit Augenmaß entwickeln", sagte der ehemalige Manager des Hamburger SV bei der Präsentation der neuen Geschäftsstelle in Leipzig am Mittwoch. Beiersdorfer, der seit dem 1. November 2009 für alle RB-Fußball-Standorte in Salzburg, Leipzig, New York, Sao Paulo und Ghana zuständig ist, tritt damit die Nachfolge von Andreas Sadlo an, der vor sechs Wochen zurückgetreten war. "Es war formaljuristisch wichtig, dass der Vorstand besetzt ist", erklärte der 46-Jährige im Hinblick auf die bevorstehende Zulassungsprüfung für die Regionalliga durch den Deutschen Fußball-Bund.
(Quelle: mdr.de)


Sadlo tritt beim RB Leipzig zurück (20. Januar 2010)
Überraschende Personalentscheidung beim Oberliga-Spitzenreiter. Vorstandsvorsitzender Andreas Sadlo verlässt den Verein und kehrt in sein altes Arbeitsverhältnis zurück. Laut Pressesprecher Hans-Georg Felder kam der Rücktritt des Präsidenten für alle sehr überraschend, es wird über Unstimmigkeiten mit dem sportlichen Leiter Dietmar Beiersdorfer von Red Bull Soccer spekuliert. Der ehemalige Manager des Hamburger SV ist seit November für Red Bull im Fußballbereich tätig und hat nun die Aufgabe vor sich, einen neuen Präsidenten für den ambitionierten RB Leipzig zu finden.
(Quelle: mdr.de)

Strafen gegen Lok und Dynamo II (02.12.2009)
Die Leuchtraketen während des Oberligaspiels zwischen Dynamo Dresden II und dem 1.FC Lok Leipzig kommen beide Vereine teuer zu stehen. Lok wurde vom Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro und einem Zuschauer-Teilausschluss bestraft. Dynamo erhielt eine Geldstrafe von 1.500 Euro. Der Verein stimmte dem Urteil zu und kündigte an, die Täter für den entstandenen Schaden haftbar zu machen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, "da durch Video- und Fotoüberwachung im Stadion und nach dem Spiel mutmaßliche Täter festgestellt werden konnten".
Während der Partie am 18. November waren nach dem Führungstreffer von Dynamo in der 65. Minute Leuchtraketen und Böller aus dem Lok-Fanblock auf das Spielfeld geworfen worden. Der Schiedsrichter hatte die Partie daraufhin für fünf Minuten unterbrochen. Auch im Block der Dresdner waren Bengalos und Böller gezündet worden.
Da Lok Leipzig als Wiederholungstäter gilt, bestrafte das NOFV-Sportgericht den Verein doppelt. "Eine bloße Verhängung einer Geldstrafe reicht angesichts der wiederholten Zuschauerverfehlungen nicht mehr aus", hieß es in der Urteilsbegründung. So dürfen am kommenden Sonnabend gegen den VfB Pößneck nur 1.200 Zuschauer ins Plache-Stadion. Präsident Steffen Kubald sprach von einem "harten Urteil, dass wir aber akzeptieren müssen".
Bei Dynamo Dresden hüllten sich die Verantwortlichen am Montag in Schweigen. Pressesprecher Enrico Bach wollte nur bestätigen, dass die Schwarz-Gelben eine Geldstrafe aufgebrummt bekamen. Über die Höhe wollte er nichts verraten. "Wir werden uns zunächst zusammensetzen und beraten, wie wir uns zu dem gefällten Urteil verhalten", sagte Bach dem MDR.
(Quelle: mdr.de)


Lok-Cheftrainer tritt zurück (29.11.2009)
Cheftrainer Jörg Seydler ist am heutigen Sonntag von seinem Amt zurückgetreten. In der kommenden Woche wird der bisherige Co-Trainer Uwe Trommer in Interimsfunktion und mit Unterstützung von Team-Manager Peter Milkau die Oberliga-Mannschaft des 1. FC Lok auf das letzte Hinrunden-Spiel gegen den VfB Pößneck, das am Samstag, 05.12.2009, um 15 Uhr im Bruno-Plache-Stadion beginnt, vorbereiten und auch die sportliche Leitung gegen die Thüringer übernehmen. „Das müssen wir erst einmal verdauen. Er hat von uns bis zuletzt die volle Unterstützung erhalten, weil uns seine Philosophie total überzeugt hat, dennoch respektieren wir Jörgs Entscheidung", sagte Steffen Kubald, 1. Vorsitzender des 1. FC Lok und ergänzte: „Wir werden jetzt nicht in blinden Aktionismus verfallen und unüberlegte Schnellschüsse vollziehen, sondern uns nach dem Pößneck-Spiel gemeinsam zusammensetzen, um für die wichtigste sportliche Personalie des Vereins die optimale Lösung zu finden."
Team-Manager Peter Milkau erklärte: „Ich war sehr betroffen, als Jörg mir seine Entscheidung mitteilte. Der Mannschaft muss klar sein, wie ernst die sportliche Situation ist. Doch sollten wir das Gefühl haben, dass nicht jeder dies begriffen hat, wird es spätestens nach dem Abpfiff gegen Pößneck Konsequenzen geben." Kapitän Torsten Jülich sagte im Namen der Mannschaft: „Wir tragen den größten Anteil daran, dass es soweit gekommen ist, haben uns das selbst eingebrockt und stehen absolut in der Pflicht, uns aus dieser Misere zu befreien."
(Quelle: lok-leipzig.com)


Spielmanipulation auch in der NOFV Oberliga-Süd? (25.11.2009)
Im aktuellen europäischen Wettskandal ist erstmals auch ein Spiel des Fußball-Ostens in den Focus der Staatsanwaltschaft geraten. Laut Süddeutscher Zeitung geht es um die Oberliga-Partie der zweiten Mannschaft von Carl Zeiss Jena gegen den ZFC Meuselwitz.
Das Spiel fand am 24. Mai 2009 statt. Meuselwitz gewann durch Tore von Gasch (24.) und Bocek (67.) mit 2:0. Einen Spieltag später machten sie mit einem Sieg gegen die Reserve des 1. FC Magdeburg II den Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Die Süddeutsche Zeitung beruft sich auf die Staatsanwaltschaft und schreibt, dass die Wettmafia für den Meuselwitzer Sieg gesorgt haben soll. Dafür seien Wettgewinne in Höhe 30.880 Euro kassiert worden. Jenas Pressesprecher Andreas Trautmann konnte am Dienstagabend nichts zur Sache sagen: "Wenn wir es nicht in dem Bericht der Zeitung gelesen hätten, wüssten wir rein gar nichts davon. Es gab bislang nicht das geringste Anzeichen dafür, dass der FC Carl Zeiss mit dem Wettskandal zu tun haben könnte."
(Quelle: mdr.de)

Strafen gegen Aue und Zwickau (10.11.2009)
Nach den Vorfällen beim Meisterschaftsspiel der NOFV-Oberliga Süd am 30.10.2009 zwischen dem FSV Zwickau und dem FC Erzgebirge Aue II hat das Sportgericht des NOFV gegen den FC Erzgebirge Aue und den FSV Zwickau Geldstrafen in Höhe von jeweils 2.500,00 Euro verhängt.

Der FSV Zwickau muss zudem das nächste Meisterschaftsheimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Gegen den FC Sachsen Leipzig dürfen maximal 800 Karten an Anhänger des FSV Zwickau und maximal 300 Karten an Anhänger des Gastvereins verkauft werden.

Im o.a. Oberligaspiel war es zu Ausschreitungen von Fans beider Vereine und dem Abbrennen von Pyrotechnik gekommen.
(Quelle: nofv-online.de)

Gera feuert Trainer Grüttner (08.10.2009)
Nach der Beurlaubung des sportlichen Leiters mitte September hat man beim 1.FC Gera erneut auf die anhaltende sportliche Talfahrt reagiert und Trainer René Grüttner beurlaubt. Sein Nachfolger ist ein alter Bekannter aus der Oberliga, der ehemalige Eilenburger Coach Achim Steffens, der unter anderem auch schon Jena und Magdeburg als Trainer betreut hat.
(Quelle: mdr.de)

FC Sachsen macht wichtigen Schritt im Inselvenzverfahren (18.09.2009)
Eine wichtige Hürde hat der FC Sachsen Leipzig im Kampf um das wirtschaftliche Überleben genommen. Unter der Woche haben die Gläubiger eine Fortführung des Geschäftsbetriebes genehmigt. Damit hat Insolvenzverwalter Heiko Kratz die auch weiterhin die Möglichkeit, einen konkreten Entschuldungsplan zu erarbeiten. Kratz beziffert die Außenstände des FC Sachsen derzeit auf etwa 2,5 - 2,7 Millionen Euro.
(Quelle: mdr.de)

Gera trennt sich von sportlichem Leiter (16.09.2009)
Der thüringische Oberligist 1.FC Gera 03 hat auf den negativen Saisonstart reagiert. Allerdings trennte man sich, nicht wie in solchen Fällen für gewöhnlich, von Trainer René Grüttner, sondern vom sportlichen Leiter Harry Pleß. Mit Mike Baumann bekommt Grüttner einen neuen Co-Trainer an seine Seite. Baumann war in der abgelaufenen Oberligaspielzeit 08/09 Co-Trainer beim VfB 09 Pößneck.
(Quelle: mdr.de)

Spielklasseneinteilung 2009/2010 (13.07.2009)
Der Vorstand des NOFV hat bei seiner Staffeltagung die Spielklasseneinteilung für den Oberligaspielbetrieb der Spielzeit 2009/2010 vorgenommen.
Die entsprechenden Staffeleinteilungen können Sie hier einsehen.

Sponsoren vorgestellt:

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